Weidel fordert radikale Änderungen: Euro-Austritt und Schengen-Ende
Weidel fordert radikale Änderungen: Euro-Austritt und Schengen-Ende
Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD, attackiert Regierungspolitiker scharf und kündigt den Ausstieg Deutschlands aus Euro und Schengen an, sollte ihre Partei in die Regierung kommen.
Alice Weidel, Co-Vorsitzende der AfD, hat in einem öffentlichen Interview deutliche Kritik an Deutschlands Regierungspolitik geübt. Sie bezeichnete führende Politiker als „Flachzangen“ und warf ihnen vor, die Bevölkerung durch falsche Versprechen zu täuschen. Dabei sparte sie auch nicht an persönlichen Angriffen gegen Vertreter der CDU und SPD und bezeichnete deren Politik als schädlich für Deutschland.
Weidel unterstrich die Absichten ihrer Partei für den Fall einer Regierungsübernahme. Ein zentrales Ziel sei der Austritt Deutschlands aus dem Euro, da dieser ihrer Meinung nach zu einer massiven wirtschaftlichen Schwächung der Bevölkerung geführt habe. Zudem sprach sie sich für ein Ende des Schengener Abkommens aus, um die Grenzen Deutschlands stärker zu kontrollieren und die Migration einzuschränken. Sie betonte, dass die aktuellen Maßnahmen im Grenzschutz völlig unzureichend seien.
In Bezug auf die politische Zukunft äußerte Weidel sich optimistisch: Die AfD liege inzwischen in Meinungsumfragen deutlich vor der Union und habe das Potenzial, langfristig die Regierung zu übernehmen. Sie prognostizierte, dass die Union keine Bundestagswahlen mehr gewinnen werde. Für die AfD sei es entscheidend, die Interessen der Bevölkerung in den Fokus zu setzen und Vertrauen in ihre politischen Ziele aufzubauen.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
