USA unter Trump: ICE verstärkt Festnahmen und erreicht 10.000 in fünf Tagen
USA unter Trump: ICE verstärkt Festnahmen und erreicht 10.000 in fünf Tagen
Die US-Einwanderungsbehörde ICE hat in einer intensiven Festnahmewelle 10.000 Personen in nur fünf Tagen in Gewahrsam genommen.
Die amerikanische Einwanderungsbehörde ICE hat ihre Bemühungen zur Festnahme undokumentierter Einwanderer massiv verstärkt. Laut einem Bericht der „New York Times“ wurden in den fünf Tagen vor der Veröffentlichung 10.000 Personen festgenommen. Dies entspricht einer Verdopplung der täglichen Festnahmen im Vergleich zu Anfang des Jahres. Das Ziel von 3000 Festnahmen pro Tag, das von Stephen Miller, einem engen Berater von Präsident Trump, ausgegeben wurde, bleibt jedoch unerreicht.
Die Festnahmen erfolgen unter der Leitung des neuen Heimatschutzministers Markwayne Mullin, der seit März im Amt ist. Die Regierung setzt ICE unter Druck, die Zahl von 2000 Festnahmen pro Tag als Standard zu etablieren. Eine Sprecherin des Ministeriums betonte: „Unsere Botschaft ist klar: Wenn du illegal in unser Land kommst, werden wir dich finden, festnehmen und abschieben.“ Kritiker werfen ICE jedoch vor, auch Personen ohne überzeugende Beweise als Gangmitglieder zu klassifizieren.
Bearbeitet und vorbereitet von AboMatrix
