Trump nominiert neuen ICE-Direktor: Lance Schroyer
Tages Monitor
September 17, 2026
Trump nominiert neuen ICE-Direktor: Lance Schroyer
Die umstrittene US-Einwanderungsbehörde ICE steht vor einem Führungswechsel: Donald Trump hat Lance Schroyer nominiert.
Die US-Einwanderungsbehörde ICE, ein Symbol für die umstrittene Migrationspolitik der Vereinigten Staaten, steht erneut im Fokus. US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Lance Schroyer als neuen Direktor der Behörde zu nominieren. Schroyer, ein ehemaliger Polizist aus Oklahoma und Marineinfanterist, bringt jahrzehntelange Erfahrung in der Strafverfolgung mit. Derzeit ist er Berater von Heimatschutzminister Markwayne Mullin, der die Nominierung ausdrücklich begrüßte.
Die ICE, bekannt für ihre rigorosen Einsätze gegen Migranten, geriet in den letzten Jahren immer wieder in die Kritik. Besonders die Festnahmen und Abschiebungen in demokratisch regierten Städten sowie die vermummten Einsätze der Beamten sorgten für Proteste. Der Höhepunkt der Kontroversen war der Tod zweier US-Bürger im Januar dieses Jahres, die bei einem Einsatz von Bundesbeamten in Minneapolis erschossen wurden. Diese Vorfälle führten zur Entlassung der damaligen Heimatschutzministerin Kristi Noem.
Schroyer soll Todd Lyons nachfolgen, der die Behörde seit März 2025 kommissarisch leitete. Lyons trat im Mai 2026 zurück, wenige Wochen nach Noems Entlassung. Seit 2014 wurde kein ICE-Direktor mehr offiziell vom US-Senat bestätigt, was die Nominierung Schroyers zu einem politischen Testfall macht. Trump forderte den Senat auf, die Ernennung zügig zu bestätigen, doch die politische Polarisierung könnte den Prozess erneut verzögern.
Die ICE bleibt ein zentraler Bestandteil von Trumps Migrationspolitik, die auf die Festnahme und Abschiebung irregulärer Einwanderer abzielt. Heimatschutzminister Mullin erklärte, Schroyer werde eine Schlüsselrolle dabei spielen, diese Ziele zu erreichen. Kritiker hingegen warnen vor einer weiteren Eskalation der ohnehin umstrittenen Methoden der Behörde. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Senat Schroyers Nominierung unterstützt oder ob die ICE weiterhin ohne offiziell bestätigte Führung bleibt.
Die ICE, bekannt für ihre rigorosen Einsätze gegen Migranten, geriet in den letzten Jahren immer wieder in die Kritik. Besonders die Festnahmen und Abschiebungen in demokratisch regierten Städten sowie die vermummten Einsätze der Beamten sorgten für Proteste. Der Höhepunkt der Kontroversen war der Tod zweier US-Bürger im Januar dieses Jahres, die bei einem Einsatz von Bundesbeamten in Minneapolis erschossen wurden. Diese Vorfälle führten zur Entlassung der damaligen Heimatschutzministerin Kristi Noem.
Schroyer soll Todd Lyons nachfolgen, der die Behörde seit März 2025 kommissarisch leitete. Lyons trat im Mai 2026 zurück, wenige Wochen nach Noems Entlassung. Seit 2014 wurde kein ICE-Direktor mehr offiziell vom US-Senat bestätigt, was die Nominierung Schroyers zu einem politischen Testfall macht. Trump forderte den Senat auf, die Ernennung zügig zu bestätigen, doch die politische Polarisierung könnte den Prozess erneut verzögern.
Die ICE bleibt ein zentraler Bestandteil von Trumps Migrationspolitik, die auf die Festnahme und Abschiebung irregulärer Einwanderer abzielt. Heimatschutzminister Mullin erklärte, Schroyer werde eine Schlüsselrolle dabei spielen, diese Ziele zu erreichen. Kritiker hingegen warnen vor einer weiteren Eskalation der ohnehin umstrittenen Methoden der Behörde. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der Senat Schroyers Nominierung unterstützt oder ob die ICE weiterhin ohne offiziell bestätigte Führung bleibt.
Redaktion & Recherche: Investigatives Desk | AboMatrix
