Soziologe warnt vor Folgen niedriger Geburtenrate für Gesellschaft und Sozialsysteme
Soziologe warnt vor Folgen niedriger Geburtenrate für Gesellschaft und Sozialsysteme
Bujard hebt im Deutschlandfunk die langfristigen Risiken einer anhaltend niedrigen Geburtenrate hervor, die den Wohlstand und die Stabilität der Sozialsysteme gefährden könnten.
Er prognostiziert, dass die Kindergeneration um ein Drittel kleiner sein könnte als die Elterngeneration, was zu einem Mangel an Beitragszahlern führen würde. Trotz politischer Maßnahmen zur Förderung der Geburtenrate bleibt diese mit etwa 1,5 bis 1,6 Kindern pro Frau unter dem erforderlichen Niveau von 2,1. Bujard fordert Verbesserungen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie eine Anpassung der Arbeitgeber an die Bedürfnisse von Eltern, um den Kinderwunsch zu unterstützen und eine Trendwende zu ermöglichen.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
