Ozeane erreichen Rekordtemperaturen: Europa leidet unter Hitzewellen und Waldbränden
Ozeane erreichen Rekordtemperaturen: Europa leidet unter Hitzewellen und Waldbränden
Die globalen Ozeane verzeichneten im Juli die höchsten Temperaturen seit Beginn der Aufzeichnungen, während Europa unter extremen Hitzewellen und verheerenden Waldbränden leidet.
Laut einer aktuellen Studie erreichten die Wassertemperaturen der Ozeane im Juli mit 20,96 °C einen neuen Rekord. Dies übertrifft den bisherigen Höchstwert von 20,89 °C aus dem Jahr 2022. Besonders betroffen sind die Atlantikküste und das westliche Mittelmeer sowie der tropische Pazifik, wo das Phänomen El Niño zu den erhöhten Temperaturen beiträgt.
In Westeuropa wurden ebenfalls Rekordwerte bei den Lufttemperaturen gemessen, die im Vergleich zum Vorjahr um 2,79 °C über dem Durchschnitt lagen. Länder wie Frankreich, Spanien, England und Irland erlebten die schlimmsten Hitzewellen, während östliches Europa und Skandinavien niedrigere Temperaturen aufwiesen, was den Gesamtdurchschnitt für die Meeresoberflächentemperatur auf 16,90 °C senkte.
Die anhaltende Hitze hat nicht nur Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch auf die Gesundheit der Bevölkerung. In Deutschland wurden allein in diesem Sommer schätzungsweise 11.900 zusätzliche Todesfälle aufgrund der extremen Temperaturen registriert. Experten warnen, dass die anhaltenden Trockenheit und die steigenden Temperaturen die Waldbrandsaison nach Norden ausdehnen und die Luftqualität in weiteren Regionen beeinträchtigen.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
