Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz bleibt nach IT-Vorfall offline
Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz bleibt nach IT-Vorfall offline
Die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz ist nach einem IT-Vorfall weiterhin ohne Netz, während die Wiederinbetriebnahme der Systeme vorbereitet wird.
Die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz (OSL) ist weiterhin offline, nachdem die IT-Systeme am 20. Oktober 2026 vorsorglich heruntergefahren wurden. Laut einer Mitteilung der Pressestelle des Landkreises auf Anfrage des rbb ist die Prüfung der IT-Systeme noch nicht abgeschlossen. Parallel dazu laufen Vorbereitungen zur Wiederinbetriebnahme der IT-Anwendungen. Externe Partner, darunter das Kraftfahrt-Bundesamt, sind in diesen Prozess eingebunden.
Bislang ist unklar, wann die Systeme wieder vollständig funktionsfähig sein werden. Um die wichtigsten Dienstleistungen weiterhin anbieten zu können, greifen die Behörden auf die Unterstützung benachbarter Landkreise zurück. So werden beispielsweise die Abmeldung von Fahrzeugen und die Vergabe von Kurzkennzeichen über diese Partner abgewickelt. Telefonisch bleibt die Kreisverwaltung jedoch weiterhin erreichbar.
Der Vorfall geht auf eine Sicherheitsanweisung des brandenburgischen Innenministeriums zurück, die am 20. Oktober 2026 erlassen wurde. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die IT-Systeme der Kreisverwaltung heruntergefahren. Das Landeskriminalamt hat in diesem Zusammenhang Ermittlungen aufgenommen. Weitere Informationen zu den Hintergründen des Vorfalls liegen derzeit nicht vor.
