Guterres fordert 100 Millionen Dollar für UNRWA und kritisiert Desinformationskampagnen
Guterres fordert 100 Millionen Dollar für UNRWA und kritisiert Desinformationskampagnen
UN-Generalsekretär António Guterres warnt vor einer Krise des Palästinenserhilfswerks UNRWA und ruft zu dringender Unterstützung auf.
UN-Generalsekretär António Guterres hat bei einer Geberkonferenz in New York eine dringende Schließung der 100 Millionen US-Dollar großen Finanzierungslücke des Palästinenserhilfswerks der Vereinten Nationen (UNRWA) gefordert. Trotz schmerzhafter Sparmaßnahmen sei die Organisation nicht in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Guterres zeigte sich entsetzt über Versuche, die UNRWA durch Desinformationskampagnen, diplomatische Blockaden und gesetzgeberische Maßnahmen zu untergraben.
Das 1949 gegründete Hilfswerk unterstützt mittlerweile rund 5,9 Millionen palästinensische Flüchtlinge und ihre Nachkommen. Finanzielle Kürzungen und Vorwürfe der Verstrickung von UNRWA-Mitarbeitern in Terrorakte belasten die Organisation zusätzlich. Guterres warnte, dass die Lage ohne dringende Unterstützung „jenseits des Kipppunktes“ geraten könnte. Die USA und Deutschland haben ihre Unterstützung zuletzt deutlich reduziert, was die prekäre Situation weiter verschärft.
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