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    Tages Monitor August 15, 2026

    Fünf Jahre Taliban-Herrschaft: Zwei Schwestern erzählen von Angst und Widerstand

    Vor fünf Jahren übernahmen die Taliban die Kontrolle über Afghanistan. Zwei Schwestern, die heute in Deutschland leben, berichten von den dramatischen Ereignissen und ihrem Kampf gegen Unterdrückung.

    Am 15. August 2021 fiel Kabul in die Hände der Taliban. Die Hauptstadt war voller Menschen, die aus anderen Regionen des Landes geflohen waren. Innerhalb weniger Stunden brach die staatliche Ordnung zusammen, und die radikal-islamische Gruppe übernahm die Macht. Für viele Afghanen begann eine Zeit der Unsicherheit und Angst, die bis heute anhält.

    Besonders Frauen und Mädchen leiden unter der Herrschaft der Taliban. Schulen und Universitäten sind für sie geschlossen, viele Berufe dürfen sie nicht mehr ausüben, und ihre Bewegungsfreiheit ist stark eingeschränkt. Zarmine und Tamana Paryani, zwei Schwestern, die damals in Kabul lebten, entschieden sich, gegen diese Unterdrückung zu protestieren. Trotz der Gefahr gingen sie mit anderen Frauen auf die Straße, um für ihre Rechte zu kämpfen.

    Heute leben die Schwestern in Deutschland, doch die Erinnerungen an die dramatischen Ereignisse verfolgen sie weiterhin. Tamana beschreibt die Bilder von verzweifelten Menschen am Flughafen von Kabul als die schmerzhaftesten ihres Lebens. Trotz der schwierigen Vergangenheit betonen die beiden, dass sie ihren Kampf für Freiheit und Gleichberechtigung nicht aufgeben werden. Ihre Geschichte steht stellvertretend für den Mut vieler Afghanen, die sich gegen die Unterdrückung durch die Taliban wehren.


    Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix

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