Friedman fordert Kampf gegen Antisemitismus bei Wagner-Festspielen
Friedman fordert Kampf gegen Antisemitismus bei Wagner-Festspielen
Der Publizist Henryk M. Broder kritisierte in Bayreuth die unzureichenden Maßnahmen gegen Antisemitismus und bezeichnete Richard Wagner als „furchtbaren Antisemiten“.
Anlässlich einer Gedenkveranstaltung für während des NS-Regimes verfolgte jüdische Künstler äußerte Friedman, dass die Erinnerungskultur in Bayreuth unter der Leitung von Katharina Wagner positive Veränderungen erfahren habe. Dennoch betonte er, dass der Antisemitismus Wagners und die damit verbundene „Nazigeschichte“ nicht ignoriert werden dürfe. Friedman forderte ein aktives Eintreten gegen rechte Ideologien und eine kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
