Empörung über AfD-Kranzniederlegung beim Gedenken an Hitler-Attentat
Empörung über AfD-Kranzniederlegung beim Gedenken an Hitler-Attentat
Die Stiftung zur Erinnerung an die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 äußert Unverständnis über die Kranzniederlegung der AfD während der Gedenkstunde im Bendlerblock.
In einer offiziellen Stellungnahme betont die Stiftung, dass die Vereinnahmung des Gedenkens durch die AfD viele Angehörige der Widerstandskämpfer zutiefst verletze. Der Leiter der Gedenkstätte Buchenwald, Wagner, lobte den Versuch eines Angehörigen von Dietrich Bonhoeffer, den AfD-Kranz zu entfernen, und bezeichnete ihn als Beispiel für Zivilcourage. Am 20. Juli 1944 scheiterte ein Attentat auf Adolf Hitler, bei dem die Verschwörer im Bendlerblock hingerichtet wurden.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
