Deutschlands WM-Aus: Händler verlieren Millionen
Deutschlands WM-Aus: Händler verlieren Millionen
Das frühe WM-Aus Deutschlands gegen Paraguay kostet den Handel bis zu 100 Millionen Euro Umsatz.
Nach der bitteren Niederlage Deutschlands gegen Paraguay im Elfmeterschießen endet nicht nur der Traum vom WM-Titel, sondern auch eine wichtige Umsatzchance für viele Händler. Der Handelsverband Bayern hatte ursprünglich mit bis zu 400 Millionen Euro Umsatz gerechnet, doch nach dem Ausscheiden wird nun nur noch von etwa 300 Millionen Euro ausgegangen. Damit entgehen den Händlern rund 100 Millionen Euro.
Auch bundesweit war die WM für den Handel kein Selbstläufer. Viele Händler planten vorsichtig und hatten weniger Waren mit WM-Bezug im Sortiment. Die Zeitverschiebung der Spiele bremste zudem die Gastronomie, die auf zusätzliche Einnahmen durch Public Viewing und Fußballabende hoffte. Der wichtigste Verkaufsanlass – das nächste Deutschland-Spiel – entfällt, was die Nachfrage nach Fanartikeln und spontanen Einkäufen deutlich reduziert.
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