Depot: 66 Filialen schließen deutschlandweit
Tages Monitor
September 27, 2026
Depot: 66 Filialen schließen deutschlandweit
Die Deko-Kette Depot reduziert ihr Filialnetz drastisch und kündigt die Schließung von 66 weiteren Standorten an.
Die deutsche Deko-Kette Depot, einst ein führender Anbieter von Wohnaccessoires und Dekorationsartikeln, steht vor einer weiteren massiven Reduktion ihres Filialnetzes. Im Rahmen des laufenden Insolvenzverfahrens hat das Unternehmen angekündigt, 66 weitere Geschäfte zu schließen. Betroffen sind Standorte in Städten wie Berlin, Hamburg, Braunschweig, Stuttgart und Erfurt. Diese Entscheidung folgt auf eine bereits drastische Schrumpfung des Filialnetzes, das vor einigen Jahren noch rund 400 Geschäfte umfasste.
Depot hatte im Jahr 2024 Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, um die Kontrolle über die Restrukturierung zu behalten. Geschäftsführer Christian Gries erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass die Schließungen unvermeidlich seien, da nur rentable Standorte weiter betrieben werden könnten. Nach den aktuellen Maßnahmen bleiben vorerst etwa 80 Filialen erhalten, wobei weitere Schließungen nicht ausgeschlossen sind. Die Verhandlungen mit Vermietern laufen weiterhin, was die Unsicherheit für die verbleibenden Standorte erhöht.
Die Auswirkungen auf die Beschäftigten sind erheblich: Rund 330 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze, hinzu kommen weitere Stellenstreichungen in der Zentrale. Die genaue Zahl der verbleibenden Beschäftigten wurde nicht bekannt gegeben. Diese Entwicklung ist Teil eines größeren Trends im deutschen Einzelhandel, der durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie, den zunehmenden Wettbewerb durch Online-Plattformen und die Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt ist.
Die wirtschaftlichen Probleme von Depot sind symptomatisch für die gesamte Branche. Prominente Beispiele wie Görtz, Esprit und Galeria Kaufhof zeigen ähnliche Muster. Insbesondere der wachsende Einfluss großer Online-Händler wie Temu und die hohen Betriebskosten setzen traditionelle Einzelhändler unter Druck. Laut einer Studie des ifo-Instituts schätzten im April 2023 rund 17,4 Prozent der Einzelhändler ihre Lage als existenzbedrohend ein – ein alarmierender Rekordwert.
Die Schließungen bei Depot sind ein weiteres Zeichen für die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen im deutschen Einzelhandel. Während große Unternehmen wie Galeria Kaufhof durch staatliche Kredite und Sanierungspläne vorübergehend stabilisiert werden, fehlt kleineren Unternehmen oft die finanzielle und digitale Infrastruktur, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Zukunft des stationären Handels in Deutschland bleibt ungewiss, und die aktuellen Entwicklungen bei Depot verdeutlichen die Dringlichkeit, innovative Lösungen für die Branche zu finden.
Depot hatte im Jahr 2024 Insolvenz in Eigenverwaltung angemeldet, um die Kontrolle über die Restrukturierung zu behalten. Geschäftsführer Christian Gries erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, dass die Schließungen unvermeidlich seien, da nur rentable Standorte weiter betrieben werden könnten. Nach den aktuellen Maßnahmen bleiben vorerst etwa 80 Filialen erhalten, wobei weitere Schließungen nicht ausgeschlossen sind. Die Verhandlungen mit Vermietern laufen weiterhin, was die Unsicherheit für die verbleibenden Standorte erhöht.
Die Auswirkungen auf die Beschäftigten sind erheblich: Rund 330 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze, hinzu kommen weitere Stellenstreichungen in der Zentrale. Die genaue Zahl der verbleibenden Beschäftigten wurde nicht bekannt gegeben. Diese Entwicklung ist Teil eines größeren Trends im deutschen Einzelhandel, der durch die Herausforderungen der Corona-Pandemie, den zunehmenden Wettbewerb durch Online-Plattformen und die Kaufzurückhaltung der Kunden geprägt ist.
Die wirtschaftlichen Probleme von Depot sind symptomatisch für die gesamte Branche. Prominente Beispiele wie Görtz, Esprit und Galeria Kaufhof zeigen ähnliche Muster. Insbesondere der wachsende Einfluss großer Online-Händler wie Temu und die hohen Betriebskosten setzen traditionelle Einzelhändler unter Druck. Laut einer Studie des ifo-Instituts schätzten im April 2023 rund 17,4 Prozent der Einzelhändler ihre Lage als existenzbedrohend ein – ein alarmierender Rekordwert.
Die Schließungen bei Depot sind ein weiteres Zeichen für die tiefgreifenden strukturellen Veränderungen im deutschen Einzelhandel. Während große Unternehmen wie Galeria Kaufhof durch staatliche Kredite und Sanierungspläne vorübergehend stabilisiert werden, fehlt kleineren Unternehmen oft die finanzielle und digitale Infrastruktur, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Zukunft des stationären Handels in Deutschland bleibt ungewiss, und die aktuellen Entwicklungen bei Depot verdeutlichen die Dringlichkeit, innovative Lösungen für die Branche zu finden.
Redaktion & Recherche: Investigatives Desk | AboMatrix
