Debatte über Jugendstrafrecht nach CSD-Angriff in Berlin
Debatte über Jugendstrafrecht nach CSD-Angriff in Berlin
Nach dem Angriff auf den Berliner Christopher Street Day (CSD) am Samstagabend wird die Diskussion über die Angemessenheit des Jugendstrafrechts neu entfacht. Der mutmaßliche Täter, Abdul Ballout, war erst zwei Monate zuvor verurteilt worden und galt als islamistischer Gefährder.
Politiker fordern eine Verschärfung des Jugendstrafrechts, insbesondere für radikalisierte Täter. Während Innenminister Dobrindt die gerichtliche Entscheidung als nicht nachvollziehbar kritisiert, argumentieren Experten, dass eine Verschärfung des Rechts nicht unbedingt zur Verhinderung solcher Taten führen würde. Die Staatsanwaltschaft hat bereits Berufung gegen das Urteil eingelegt, da sie eine längere Haftstrafe für angemessen hält.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: tagesspiegel.de
