Cyberangriff legt wichtige Berliner Behörden weiter lahm
Cyberangriff legt wichtige Berliner Behörden weiter lahm
Nach einem Hackerangriff bleiben zwei Berliner Senatsverwaltungen offline, was zu massiven Einschränkungen wichtiger Dienstleistungen für zehntausende Bürger führt.
Eine Woche nach einem Hackerangriff auf das Berliner Landesnetz sind die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz weiterhin nicht voll funktionsfähig. Beide Behörden wurden aus Sicherheitsgründen vom Landesnetz abgekoppelt und sind aktuell weder online erreichbar noch in der Lage, E-Mails zu versenden.
Die Auswirkungen sind gravierend: Zahlungen des Wohngelds für über 50.000 Haushalte verzögern sich, und auch die Leistungen im Rahmen von „Bildung und Teilhabe“, wie finanzielle Unterstützung für Schulausflüge, sind betroffen. Darüber hinaus können digitale Anträge, etwa für Halteverbotszonen bei Umzügen, Baumfällungen oder das Abrufen von Grundstücksdaten, derzeit nicht bearbeitet werden.
Die Berliner Senatskanzlei hat in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, der Staatsanwaltschaft und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik Ermittlungen eingeleitet. Die Behörden betonen, dass die Wiederherstellung der digitalen Infrastruktur höchste Priorität habe, doch bleibt unklar, wann die betroffenen Systeme wieder einsatzbereit sein werden.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
