Bundesregierung weist russische Drohungen gegen Ukraine-Unterstützer entschieden zurück
Bundesregierung weist russische Drohungen gegen Ukraine-Unterstützer entschieden zurück
Die Bundesregierung hat Drohungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow gegen Unterstützer der Ukraine scharf zurückgewiesen. Berlin betont, sich weder einschüchtern zu lassen noch von der Unterstützung der Ukraine abzuweichen.
Die Bundesregierung hat auf jüngste Drohungen des russischen Außenministers Sergej Lawrow reagiert, der angekündigt hatte, Maßnahmen gegen Unterstützer der Ukraine zu verschärfen. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts erklärte, dass solche Äußerungen nicht neu seien und man sich davon nicht beeindrucken lasse. Die Unterstützung für die Ukraine werde weiterhin konsequent fortgesetzt.
Lawrow hatte am Freitag erklärt, Russland werde alles tun, um die westliche Unterstützung für die Ukraine zu zerstören. Dabei kritisierte er insbesondere die EU und NATO und warf ihnen vor, internationales Recht zu missachten. Zudem äußerte er sich kritisch zu Maßnahmen der EU, die russische Schiffe als Teil einer sogenannten ‚Schattenflotte‘ einstuft.
Im Zusammenhang mit den Drohungen wird auch ein Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle untersucht, bei dem eine mit Sprengstoff beladene Drohne entdeckt wurde. Der Flughafen dient als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen an die Ukraine. Die Bundesregierung hat daraufhin ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärkt und gibt keine Details mehr zu Lieferungen bekannt, um mögliche Angriffe zu verhindern. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums betonte, dass die Sicherheit der Unterstützung oberste Priorität habe.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
