Bund leitet Wiederverkauf von Uniper nach Verstaatlichung ein
Bund leitet Wiederverkauf von Uniper nach Verstaatlichung ein
Die Bundesregierung prüft den Wiederverkauf des verstaatlichten Energiekonzerns Uniper, einschließlich eines möglichen Börsengangs.
Laut einer Anzeige in der „Financial Times“ erwägt der Bund auch den Verkauf von Aktienpaketen an Investoren. Interessierte Firmen können sich bis zum 12. Juni beim Finanzministerium melden. Die Bundesregierung beabsichtigt, Uniper als Ganzes zu erhalten und eine Zerschlagung des Unternehmens zu vermeiden. Uniper, der größte deutsche Gasimporteur, geriet 2022 in Schwierigkeiten, als Russland die Gaslieferungen nach dem Ukraine-Konflikt einstellte. Deutschland intervenierte mit Milliardenhilfen und übernahm die Kontrolle über das Unternehmen.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
