Bäume statt Benzin: Zeit für Klimawandel
Tages Monitor
September 21, 2026
Bäume statt Benzin: Zeit für Klimawandel
Die Bundesregierung investiert Milliarden in fossile Subventionen, während Schatten und Grün dringend gebraucht werden.
Die Klimakrise ist längst keine ferne Zukunftsvision mehr, sondern eine brennende Realität, die uns direkt vor der Haustür begegnet. Während die Sommertemperaturen immer häufiger saharahafte Ausmaße annehmen, scheint die deutsche Bundesregierung die Augen vor dieser neuen Normalität zu verschließen. Statt dringend notwendige Anpassungen an die Klimafolgen zu finanzieren, fließen Milliarden in die Subventionierung fossiler Emissionsträger wie Benzin und Flugtickets.
Die jüngsten Maßnahmen – der Tankrabatt und die Senkung der Ticketsteuer im Flugverkehr – kosten den Staat zusammen knapp zwei Milliarden Euro. Doch diese Steuergeschenke kommen vor allem denjenigen zugute, die ohnehin nicht auf jeden Cent achten müssen. Laut Berechnungen des ifo-Instituts haben Mineralölkonzerne einen Teil der Tankrabatte direkt einbehalten, während Vielflieger und Geschäftsreisende von den Flugticket-Ermäßigungen profitieren. Die breite Masse, die Bus und Bahn nutzt oder wenig tankt und fliegt, bleibt benachteiligt.
Die Argumentation der Fluglinien, hohe Kosten würden einen Standortnachteil schaffen, wirkt angesichts der Rekordgewinne großer Unternehmen wie der Lufthansa fragwürdig. Allein 2025 erzielte die Lufthansa einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro. Braucht es da wirklich weitere Steuerrabatte? Gleichzeitig entgehen dem Staat jährlich Milliarden durch die Befreiung internationaler Flugtickets von der Mehrwertsteuer und die Steuerbefreiung von Kerosin.
Doch wo sollte das Geld stattdessen investiert werden? Die Antwort ist ebenso einfach wie überfällig: in Schatten und Grün. Stadtbäume können die Temperatur auf Gehwegen um bis zu 12 Grad senken und sind damit ein unverzichtbares Mittel, um die Lebensqualität in urbanen Räumen zu erhalten. Das Berliner Baumgesetz, das eine Million neue Bäume bis 2040 vorsieht, benötigt insgesamt 3,2 Milliarden Euro – eine Summe, die angesichts der aktuellen Haushaltslage schwer aufzubringen scheint. Dennoch wäre dies eine Investition in die Zukunft, die nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Die Subventionierung fossiler Technologien ist ein Relikt der Vergangenheit. Angesichts der Klimakrise müssen politische Prioritäten neu gesetzt werden. Es ist an der Zeit, die Mittel in nachhaltige und zukunftsweisende Projekte zu lenken, die uns helfen, die Herausforderungen der heißen Gegenwart zu bewältigen. Schatten und Grün sind keine romantischen Träumereien, sondern ein Gebot der Vernunft.
Die jüngsten Maßnahmen – der Tankrabatt und die Senkung der Ticketsteuer im Flugverkehr – kosten den Staat zusammen knapp zwei Milliarden Euro. Doch diese Steuergeschenke kommen vor allem denjenigen zugute, die ohnehin nicht auf jeden Cent achten müssen. Laut Berechnungen des ifo-Instituts haben Mineralölkonzerne einen Teil der Tankrabatte direkt einbehalten, während Vielflieger und Geschäftsreisende von den Flugticket-Ermäßigungen profitieren. Die breite Masse, die Bus und Bahn nutzt oder wenig tankt und fliegt, bleibt benachteiligt.
Die Argumentation der Fluglinien, hohe Kosten würden einen Standortnachteil schaffen, wirkt angesichts der Rekordgewinne großer Unternehmen wie der Lufthansa fragwürdig. Allein 2025 erzielte die Lufthansa einen Umsatz von knapp zwei Milliarden Euro. Braucht es da wirklich weitere Steuerrabatte? Gleichzeitig entgehen dem Staat jährlich Milliarden durch die Befreiung internationaler Flugtickets von der Mehrwertsteuer und die Steuerbefreiung von Kerosin.
Doch wo sollte das Geld stattdessen investiert werden? Die Antwort ist ebenso einfach wie überfällig: in Schatten und Grün. Stadtbäume können die Temperatur auf Gehwegen um bis zu 12 Grad senken und sind damit ein unverzichtbares Mittel, um die Lebensqualität in urbanen Räumen zu erhalten. Das Berliner Baumgesetz, das eine Million neue Bäume bis 2040 vorsieht, benötigt insgesamt 3,2 Milliarden Euro – eine Summe, die angesichts der aktuellen Haushaltslage schwer aufzubringen scheint. Dennoch wäre dies eine Investition in die Zukunft, die nicht nur ökologisch, sondern auch sozial und wirtschaftlich sinnvoll ist.
Die Subventionierung fossiler Technologien ist ein Relikt der Vergangenheit. Angesichts der Klimakrise müssen politische Prioritäten neu gesetzt werden. Es ist an der Zeit, die Mittel in nachhaltige und zukunftsweisende Projekte zu lenken, die uns helfen, die Herausforderungen der heißen Gegenwart zu bewältigen. Schatten und Grün sind keine romantischen Träumereien, sondern ein Gebot der Vernunft.
Redaktion & Recherche: Investigatives Desk | AboMatrix
