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  • Angst vor Jugendamt: Ahmad Mansour warnt vor patriarchalen Strukturen

    Tages Monitor September 6, 2026

    Angst vor Jugendamt: Ahmad Mansour warnt vor patriarchalen Strukturen

    Nach der Bluttat von Stade betont Extremismus-Experte Ahmad Mansour die tief verwurzelte Angst vor dem Jugendamt bei migrantischen Familien.

    Die tödliche Bluttat in einer Mutter-Kind-Einrichtung in Stade, bei der sechs Menschen ums Leben kamen, hat Deutschland erschüttert. Der Tatverdächtige, ein 45-jähriger Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit, befand sich laut ersten Erkenntnissen in einem Sorgerechtsstreit mit der Mutter seiner Kinder. Ahmad Mansour, Experte für Extremismusprävention, äußerte sich bei WELT TV zu den strukturellen Problemen, die solche Konflikte begünstigen können.

    Mansour erklärte, dass viele migrantische Familien eine tief verwurzelte Angst vor dem Jugendamt hätten, insbesondere in patriarchalischen Strukturen, wo Gewalt als legitime Erziehungsmethode angesehen werde. Diese Angst resultiere oft aus mangelndem Verständnis für die Aufgaben des Jugendamtes und der Sorge, dass Kinder aus den Familien gerissen würden. Mansour betonte, dass Gewalt keine legitime Erziehungsmethode sei und Integration mehr bedeute als Sprache und Arbeit – sie müsse auch emotionale Sicherheit und den Schutz von Kindern umfassen.


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