AfD-Spitzenpolitiker kritisieren Höckes Äußerungen zu Ost- und Westdeutschen
AfD-Spitzenpolitiker kritisieren Höckes Äußerungen zu Ost- und Westdeutschen
Die Äußerungen von Björn Höcke über kulturelle Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschen stoßen auf Widerstand innerhalb der AfD.
In einem Interview mit einer Schweizer Zeitung hatte Höcke behauptet, dass sich die Menschen im Westen Deutschlands von der amerikanischen Kultur vereinnahmen lassen hätten, während dies im Osten anders sei. Der Bundes-Parteivorsitzende Tino Chrupalla betonte, die AfD sei eine gesamtdeutsche Partei und warnte vor einer Spaltung. Weitere Parteimitglieder, darunter die Bundesvorsitzende Alice Weidel, wiesen darauf hin, dass Höcke selbst in Rheinland-Pfalz aufgewachsen sei. Der AfD-Verteidigungspolitiker Martin Lucassen kritisierte Höckes Wortwahl und verglich sie mit der Rhetorik der SED, der ehemaligen Staatspartei der DDR. Diese Diskussion fand am 10. Juni 2026 im Deutschlandfunk statt.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
