Werbung in ChatGPT: OpenAI setzt auf neue Finanzierungsstrategie in Europa
Werbung in ChatGPT: OpenAI setzt auf neue Finanzierungsstrategie in Europa
Ab Montag beginnt OpenAI in 31 europäischen Ländern mit der Einbindung von Werbung in die Interaktionen seines beliebten KI-Chatbots ChatGPT. Mit klaren Abgrenzungen und Datenschutzversprechen will das Unternehmen das Vertrauen der Nutzer bewahren.
OpenAI, das Unternehmen hinter dem KI-Chatbot ChatGPT, startet ab kommendem Montag mit der Einbindung von Werbung in 31 europäischen Ländern, darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Dieses Geschäftsmodell war bereits in den USA seit einem halben Jahr in einer Testphase und wird nun weiter ausgerollt. Damit möchte OpenAI eine zusätzliche Finanzierungsmöglichkeit für seine KI-Dienste schaffen, ohne Nutzerdaten an Werbekunden weiterzugeben.
Laut Unternehmensangaben sollen die Werbungseinblendungen deutlich von den generierten KI-Antworten getrennt werden. Unterhalb der Antwort wird eine graue Linie angezeigt, unter welcher relevante Anzeigen erscheinen können. OpenAI betont, dass der Schutz der Privatsphäre dabei oberste Priorität hat und keine Informationen aus privaten Unterhaltungen mit den Werbeunternehmen geteilt werden.
Experten warnen jedoch vor möglichen indirekten Folgen. Studien zeigen, dass KI-Modelle, die Werbung ausspielen, potenziell Interessen der Werbekunden berücksichtigen könnten, was sich langfristig auf die Neutralität der Antworten auswirken könnte. Dennoch bleibt OpenAI optimistisch und verweist auf die Notwendigkeit neuer Einnahmequellen, um die Weiterentwicklung ihrer KI-Technologien nachhaltig finanzieren zu können.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
