VW kürzt radikal: 5500 Managerstellen fallen weg
Tages Monitor
September 21, 2026
VW kürzt radikal: 5500 Managerstellen fallen weg
Volkswagen plant drastische Sparmaßnahmen, die weltweit 5500 Managementpositionen und vier deutsche Werke betreffen könnten.
Volkswagen, einer der größten Automobilhersteller der Welt, steht vor einem radikalen Umbau. Laut aktuellen Berichten sollen bis zu 5500 Managementstellen weltweit gestrichen werden, was einem Rückgang von etwa 25 Prozent entspricht. Darüber hinaus könnten vier deutsche Werke – Hannover, Zwickau, Emden und der Audi-Standort Neckarsulm – mittelfristig geschlossen werden. Diese Maßnahmen sind Teil des neuen Zielbilds 2030, das der Vorstand des Konzerns kürzlich diskutierte.
Die geplanten Einschnitte gehen weit über bisherige Sparmaßnahmen hinaus. Laut „Manager Magazin“ könnten bis zu 100.000 Arbeitsplätze weltweit wegfallen – doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen. Zudem sollen Investitionen sowie Ausgaben für Forschung und Entwicklung zwischen 2027 und 2031 um 50 Milliarden Euro gekürzt werden. Statt der bisher geplanten 185 Milliarden Euro stehen künftig nur noch 135 Milliarden Euro zur Verfügung. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die operative Umsatzrendite bis 2030 auf 9 Prozent zu steigern und ein operatives Ergebnis von 30,6 Milliarden Euro zu erzielen.
Die Gewerkschaft IG Metall und der VW-Betriebsrat reagierten mit scharfer Kritik auf die Pläne. In einer gemeinsamen Stellungnahme bezeichneten sie die Maßnahmen als „unverantwortliche Drohungen“ und kündigten Widerstand an. „Angriffe auf das VW-Gesetz, die Mitbestimmung und unsere Standorte werden wir mit aller Macht verhindern“, erklärten Christiane Benner, Thorsten Gröger und Daniela Cavallo. Die erneuten Berichte hätten die Belegschaft und die Standortregionen zutiefst verunsichert.
Auch das Land Niedersachsen, das mit 20 Prozent der Stimmrechte an VW beteiligt ist, sprach sich gegen Werksschließungen aus. Ministerpräsident Olaf Lies und seine Stellvertreterin Julia Willie Hamburg betonten, dass die Zukunft von Volkswagen nicht durch Stellenabbau und Standortschließungen gesichert werden könne. Niedersachsen besitzt ein Veto-Recht bei wichtigen Entscheidungen und wird seine Position bei der Aufsichtsratssitzung am 9. Juli mit Nachdruck vertreten.
Die geplanten Maßnahmen haben bereits jetzt zu einem intensiven Schlagabtausch zwischen Arbeitnehmervertretern und dem Vorstand geführt. Mit der Mehrheit der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und der Unterstützung des Landes Niedersachsen könnte der Widerstand gegen die Pläne erheblichen Einfluss auf die endgültigen Entscheidungen haben. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Volkswagen seinen radikalen Sparkurs durchsetzen kann oder ob die Interessen der Belegschaft und der Standorte die Oberhand gewinnen.
Die geplanten Einschnitte gehen weit über bisherige Sparmaßnahmen hinaus. Laut „Manager Magazin“ könnten bis zu 100.000 Arbeitsplätze weltweit wegfallen – doppelt so viele wie ursprünglich vorgesehen. Zudem sollen Investitionen sowie Ausgaben für Forschung und Entwicklung zwischen 2027 und 2031 um 50 Milliarden Euro gekürzt werden. Statt der bisher geplanten 185 Milliarden Euro stehen künftig nur noch 135 Milliarden Euro zur Verfügung. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die operative Umsatzrendite bis 2030 auf 9 Prozent zu steigern und ein operatives Ergebnis von 30,6 Milliarden Euro zu erzielen.
Die Gewerkschaft IG Metall und der VW-Betriebsrat reagierten mit scharfer Kritik auf die Pläne. In einer gemeinsamen Stellungnahme bezeichneten sie die Maßnahmen als „unverantwortliche Drohungen“ und kündigten Widerstand an. „Angriffe auf das VW-Gesetz, die Mitbestimmung und unsere Standorte werden wir mit aller Macht verhindern“, erklärten Christiane Benner, Thorsten Gröger und Daniela Cavallo. Die erneuten Berichte hätten die Belegschaft und die Standortregionen zutiefst verunsichert.
Auch das Land Niedersachsen, das mit 20 Prozent der Stimmrechte an VW beteiligt ist, sprach sich gegen Werksschließungen aus. Ministerpräsident Olaf Lies und seine Stellvertreterin Julia Willie Hamburg betonten, dass die Zukunft von Volkswagen nicht durch Stellenabbau und Standortschließungen gesichert werden könne. Niedersachsen besitzt ein Veto-Recht bei wichtigen Entscheidungen und wird seine Position bei der Aufsichtsratssitzung am 9. Juli mit Nachdruck vertreten.
Die geplanten Maßnahmen haben bereits jetzt zu einem intensiven Schlagabtausch zwischen Arbeitnehmervertretern und dem Vorstand geführt. Mit der Mehrheit der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat und der Unterstützung des Landes Niedersachsen könnte der Widerstand gegen die Pläne erheblichen Einfluss auf die endgültigen Entscheidungen haben. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob Volkswagen seinen radikalen Sparkurs durchsetzen kann oder ob die Interessen der Belegschaft und der Standorte die Oberhand gewinnen.
Redaktion & Recherche: Investigatives Desk | AboMatrix
