Verfassungsschutz beendet bundesweite Beobachtung von Scientology
Verfassungsschutz beendet bundesweite Beobachtung von Scientology
Das Bundesamt für Verfassungsschutz stellt die systematische Beobachtung der Scientology-Organisation ein, behält jedoch verfassungsfeindliche Bestrebungen im Auge.
Die Entscheidung des Verfassungsschutzes folgt der Einschätzung, dass Scientology auf Bundesebene an Relevanz verloren hat. Daher wird die Organisation nicht länger als eigenständiger Phänomenbereich behandelt, was auch die gesonderte Ausweisung im Verfassungsschutzbericht betrifft. Trotz der Beendigung der bundesweiten Beobachtung wird das BfV weiterhin Aktivitäten, die gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung gerichtet sind, überwachen. Scientology, gegründet 1954 von L. Ron Hubbard, wird von Kritikern als gefährliche Sekte eingestuft und hat in Deutschland etwa 3.600 Mitglieder, deren Zahl seit 2021 stagniert.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: handelsblatt.com
