Trump erklärt Ontariosee zum ‚Amerikasee‘ und sorgt für internationale Spannungen
Trump erklärt Ontariosee zum ‚Amerikasee‘ und sorgt für internationale Spannungen
US-Präsident Donald Trump hat den Ontariosee per Dekret in ‚Amerikasee‘ umbenannt und damit den Handelskonflikt mit Kanada weiter verschärft.
Donald Trump hat mit einem überraschenden Erlass erneut für Aufregung gesorgt: Der Ontariosee, der teils zur kanadischen Provinz Ontario und teils zum US-Bundesstaat New York gehört, wurde per Dekret offiziell in ‚Amerikasee‘ umbenannt. Die Maßnahme tritt unmittelbar in Kraft, wie Trump verkündete, und ist eine klare Provokation im seit Monaten schwelenden Handelsstreit zwischen den beiden Nachbarländern.
Hintergrund der Entscheidung ist die jüngste Eskalation im Handelskonflikt, nachdem die US-Regierung hohe Zölle gegen kanadische Importe verhängt hatte. Kanada reagierte daraufhin mit Gegenzöllen. In einer Videobotschaft erklärte Trump, die USA würden ’nicht mehr viele Geschäfte mit Ontario‘ erwarten. Der Ontariosee, einer der fünf Großen Seen Nordamerikas, ist aufgrund seiner Lage sowohl geografisch als auch wirtschaftlich ein symbolträchtiger Ort.
Die Umbenennung des Sees ist nicht die erste Entscheidung in Trumps zweiter Amtszeit, die internationale Kritik hervorrief. Bereits zuvor hatte er öffentlich geäußert, Kanada könne ein 51. Bundesstaat der USA werden, und den Golf von Mexiko kurzerhand in ‚Golf von Amerika‘ umbenannt. Während Kanada und Mexiko diese Maßnahmen nicht anerkennen, verwenden US-Behörden die neuen Bezeichnungen inzwischen offiziell. Experten befürchten, dass diese aggressiven Aktionen die Beziehungen zwischen den USA und ihren Nachbarstaaten weiter belasten könnten.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
