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    Tages Monitor September 14, 2026

    SPD hinter Grünen – AfD bleibt vorn

    Die SPD fällt in der Wählergunst auf 12 Prozent zurück und wird erstmals von den Grünen überholt.

    Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) erlebt einen weiteren Rückschlag in der Wählergunst. Laut dem aktuellen Insa-Sonntagstrend, durchgeführt im Auftrag der „Bild“, erreicht die SPD nur noch 12 Prozent und verliert damit einen weiteren Prozentpunkt gegenüber der Vorwoche. Erstmals fällt sie hinter die Grünen zurück, die mit 13 Prozent leicht zulegen konnten.

    Stärkste politische Kraft bleibt die Alternative für Deutschland (AfD), die unverändert bei 29 Prozent liegt. Die Union aus CDU und CSU erreicht 22 Prozent und bleibt damit deutlich hinter der AfD. Die Linke kommt auf 10 Prozent, während FDP (4 Prozent) und die Partei Bündnis-Solidarität-Wende (BSW) mit 3 Prozent den Einzug in den Bundestag derzeit nicht schaffen würden. Sonstige Parteien erreichen zusammen 7 Prozent.

    Die Umfrage zeigt eine deutliche Schwächung der schwarz-roten Regierungskoalition. Gemeinsam kommen Union und SPD nur noch auf 34 Prozent. Seit der Bundestagswahl 2025, bei der die SPD mit 16,4 Prozent ihr historisch schlechtestes Ergebnis erzielte, hat die Partei weiter an Zustimmung verloren. Laut der Auswertung hätten CDU/CSU und SPD zusammen fast jeden vierten Wähler eingebüßt.

    Die aktuellen Zahlen erschweren mögliche Regierungsbildungen erheblich. Ein Bündnis aus SPD, Grünen und Linken käme mit zusammen 35 Prozent auf keine parlamentarische Mehrheit. Rechnerisch wäre eine sogenannte Kenia-Koalition aus Union, SPD und Grünen mit 47 Prozent möglich. Ebenfalls denkbar wäre ein Bündnis aus Union und AfD mit zusammen 51 Prozent. Allerdings schließen CDU und CSU eine Zusammenarbeit mit der AfD aufgrund ihres Unvereinbarkeitsbeschlusses aus.

    Die Umfrage wurde zwischen dem 22. und 26. Juni durchgeführt. Insgesamt wurden 1204 wahlberechtigte Bürger befragt. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 2,9 Prozentpunkten. Die Ergebnisse verdeutlichen die zunehmenden Herausforderungen für die Regierungskoalition und die wachsende Stärke der AfD als Oppositionspartei.


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