Sachsen verteidigt Religionsunterricht trotz Kirchenkrise
Sachsen verteidigt Religionsunterricht trotz Kirchenkrise
Kultusminister Clemens betont die Relevanz des Religionsunterrichts in Schulen, unabhängig von der aktuellen Situation der Kirchen.
In einem Interview mit MDR erklärte der sächsische Kultusminister Clemens (CDU), dass der Religionsunterricht eine spezifische Haltung vermittelt, die im Gegensatz zum neutralen Ethikunterricht steht. Ab dem übernächsten Schuljahr wird in Sachsen ein gemeinsamer Religionsunterricht für katholische und evangelische Schüler eingeführt. Niedersachsen startet bereits im kommenden Schuljahr mit einem neuen Lehrplan für Christliche Religion. In Hamburg wird ein inklusiver Ansatz verfolgt, während das Bistum Dresden-Meißen einen hybriden Unterrichtsmodus testet. In Deutschland besuchen etwa 50 Prozent der Schüler in den Klassen 1 bis 10 den Religionsunterricht, der durch das Grundgesetz einen Sonderstatus genießt.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
