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    Tages Monitor Oktober 2, 2026

    Sabotagenetzwerk mit GRU-Verbindungen: Ermittlungen in München, Leipzig und Prešov

    Deutsche Ermittler haben ein Sabotagenetzwerk mit Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst GRU aufgedeckt, das von der Slowakei aus operiert haben soll und für Angriffe in München, Leipzig und Prešov verantwortlich gemacht wird.

    Deutsche Sicherheitsbehörden haben ein Sabotagenetzwerk mit Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst GRU identifiziert, das für mehrere Angriffe in Deutschland und der Slowakei verantwortlich sein soll. Zu den Vorfällen zählen ein Brandanschlag am 3. September in München, ein geplanter Angriff auf die Drohnenfabrik Skyeton nahe Prešov sowie ein versuchter Drohnenangriff am Flughafen Leipzig-Halle am 4. August. Die Ermittlungen zeigen, dass Teile dieses Netzwerks von der Slowakei aus operierten.

    Laut den bisherigen Erkenntnissen der deutschen Ermittler war der Brandanschlag in München auf die Verteidigungsunternehmen Rohde & Schwarz und Helsing gerichtet, die für ihre Unterstützung der Ukraine bekannt sind. Zwei bulgarische Staatsbürger, die in Verbindung mit dem GRU stehen sollen, wurden nach dem Vorfall festgenommen. In der Slowakei verhinderten Sicherheitsbehörden einen geplanten Angriff auf die Drohnenfabrik Skyeton, die Aufklärungsdrohnen für die Ukraine produziert. Dabei wurden lettische und ukrainische Staatsbürger festgenommen, ein weiterer Verdächtiger wurde in Deutschland in Gewahrsam genommen.

    Die Ermittlungen zeigen, dass die Nationalität der Täter oft keine entscheidende Rolle spielt. Das operative Modell des GRU nutzt Personen aus verschiedenen Ländern, die häufig über Zwischenhändler rekrutiert werden. Zahlungen erfolgen oft über Kryptowährungen, und die Ausführenden der Angriffe sind sich möglicherweise nicht bewusst, wer die eigentlichen Drahtzieher sind. Deutsche Sicherheitsbehörden vermuten, dass die Rekrutierung über Plattformen wie Telegram erfolgt und die Angriffe strategisch geplant werden, um westliche Unterstützung für die Ukraine zu untergraben.

    Der versuchte Drohnenangriff am Flughafen Leipzig-Halle zielte Berichten zufolge auf ein ukrainisches Frachtflugzeug ab, das Material transportierte. Die deutsche Regierung hat Russland öffentlich die Verantwortung für diesen Vorfall zugeschrieben. Die Enthüllungen über das Sabotagenetzwerk werfen ein Schlaglicht auf die wachsende Bedrohung durch verdeckte Operationen des GRU in Europa und unterstreichen die Notwendigkeit einer verstärkten internationalen Zusammenarbeit, um solche Netzwerke zu zerschlagen.


    Quelle: euobserver.com

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