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  • Queerer Verband kritisiert Staatsversagen bei Schutz vor Hasskriminalität

    Tages Monitor Mai 15, 2026

    Queerer Verband kritisiert Staatsversagen bei Schutz vor Hasskriminalität

    Der Bundesvorstand des queerpolitischen Verbands fordert eine Reform des Grundgesetzes zur besseren Sicherung der Rechte von queeren Menschen.

    Laut dem Bundesvorstand Lehmann hat sich die queerfeindliche Hasskriminalität in Deutschland innerhalb weniger Jahre nahezu verzehnfacht. Trotz dieser alarmierenden Zunahme unternimmt die Politik zu wenig, um die Sicherheit und das Freiheitsempfinden von Millionen Betroffenen zu gewährleisten. Der Verband fordert eine Ergänzung des Artikels 3 des Grundgesetzes, um queere Menschen gezielt vor Diskriminierung zu schützen und ihre erkämpften Rechte dauerhaft abzusichern. Lehmann weist darauf hin, dass queere Menschen die einzige Verfolgtengruppe des Nationalsozialismus sind, die nicht explizit unter den Schutz der Verfassung fällt.


    Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de

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