Politischer Islam im Fokus nach CSD-Anschlag: Kontroversen innerhalb der Linken und CDU-Kritik
Politischer Islam im Fokus nach CSD-Anschlag: Kontroversen innerhalb der Linken und CDU-Kritik
Nach dem tödlichen Anschlag auf dem Christopher Street Day (CSD) in Berlin wird die Linke Neukölln für ihre Auslassung der islamistischen Motivation des Täters kritisiert.
Der mutmaßliche Attentäter, Abdul Ballout, war den Behörden als islamistischer Extremist bekannt und hatte zuvor versucht, sich dem Islamischen Staat anzuschließen. Während die Linke Neukölln rechte und antifeministische Kräfte für den Anschlag verantwortlich macht, kritisiert CDU-Politiker Stefan Evers die Partei für ihre „Realitätsverweigerung“ im Umgang mit dem politischen Islam. Der SPD-Queerbeauftragte Alfonso Pantisano bezeichnete den Angriff als von „konservativen Kräften“ ausgehend, was in sozialen Medien auf Unmut stieß. Ballout, der bei der Tat eine Frau tötete und 29 weitere verletzte, starb nach einem Polizeieinsatz.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: welt.de
