Pflegeversicherung: Ministerin Warken plant Reformen angesichts wachsender Finanzlücke
Pflegeversicherung: Ministerin Warken plant Reformen angesichts wachsender Finanzlücke
Die Gesundheitsministerin Warken kündigte Reformen an, um ein erwartetes Defizit von über 15 Milliarden Euro in der Pflegeversicherung bis 2028 zu adressieren.
Warken erklärte, dass die Ausgaben die Einnahmen seit Jahren übersteigen und die Zahlungsfähigkeit der Pflegekassen gefährdet sei. Um die Beitragssätze stabil zu halten, plant sie eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze für Besserverdiener. Zudem sollen die Einstufungskriterien für Pflegegrade verschärft werden, während der Anspruch auf professionelle Pflegebegleitung eingeführt werden soll. Kritiker warnen vor möglichen Kürzungen und fordern stattdessen einen Ausbau von Prävention und Rehabilitation.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
