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  • Merz und Klingbeil verteidigen neue Krankschreibungsregeln

    Tages Monitor September 4, 2026

    Merz und Klingbeil verteidigen neue Krankschreibungsregeln

    Die Spitzen der schwarz-roten Koalition rechtfertigen die geplanten Verschärfungen bei Krankschreibungen trotz wachsender Kritik.

    Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat die geplanten Änderungen bei Krankschreibungen als Kompromiss gerechtfertigt, betonte jedoch die Notwendigkeit praktikabler Lösungen. Er erklärte, dass niemand, der krank sei, gezwungen werden solle, persönlich eine Arztpraxis aufzusuchen. Gleichzeitig verteidigte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Pläne, die verpflichtende Vorlage einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bereits ab dem ersten Krankheitstag einzuführen, um hohe Krankenstände zu senken.

    Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) betonte, dass digitale Möglichkeiten wie Videosprechstunden weiterhin genutzt und ausgebaut werden sollen. Die Abschaffung der telefonischen Krankschreibung soll jedoch Missbrauch verhindern. Kritiker warnen, dass die neuen Regelungen überlastete Arztpraxen zusätzlich belasten könnten. Proteste gegen die Pläne nehmen zu, da viele befürchten, dass sich kranke Menschen künftig häufiger in Arztpraxen schleppen müssen.


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