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  • Merz beharrt auf CDU-Vorschlagsrecht für Steinmeier-Nachfolge

    Tages Monitor Oktober 28, 2026

    Merz beharrt auf CDU-Vorschlagsrecht für Steinmeier-Nachfolge

    Bundeskanzler Friedrich Merz betont das Vorschlagsrecht der CDU bei der Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und strebt einen geordneten Auswahlprozess an.

    Die Diskussion um die Nachfolge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gewinnt an Dynamik. Bundeskanzler Friedrich Merz, der sich derzeit auf einer Asienreise befindet, bekräftigte laut Informationen aus seinem Umfeld das Vorschlagsrecht der CDU für das Amt des Staatsoberhaupts. Als größte Partei in der Bundesversammlung sieht die CDU sich in der Position, den oder die Kandidatin für die Nachfolge zu stellen. Merz hat jedoch bisher keine endgültige Entscheidung getroffen.

    Die CSU, Schwesterpartei der CDU, unterstützt die Präsidentin des bayerischen Landtags, Ilse Aigner, als mögliche Kandidatin für das Amt. Auch der Name der CDU-Fraktionsvorsitzenden im hessischen Landtag, Ines Claus, wird in diesem Zusammenhang genannt. Merz plant, bis zur Präsidiumssitzung der CDU am 9. November Gespräche mit Ministerpräsidenten, Landesvorsitzenden der CDU sowie der CSU zu führen, um mögliche Personalvorschläge der Union zu erörtern. Ziel ist es, eine Kandidatin oder einen Kandidaten zu finden, der breite Unterstützung in der demokratischen Mitte genießt.

    Die Wahl des neuen Bundespräsidenten ist für den 30. Januar 2027 in Berlin angesetzt. Ilse Aigner gilt derzeit als Favoritin und genießt starken Rückhalt innerhalb der CSU sowie Unterstützung aus Teilen der CDU und SPD. Öffentliche Kritik an ihrer möglichen Kandidatur ist bislang nicht bekannt. Dennoch steht Merz unter internem Druck, eine überzeugende Personalentscheidung aus den Reihen der CDU zu präsentieren oder zumindest ernsthaft zu prüfen.


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