Klimadebatte in der EU: Von der Leyen unter Kritik
Tages Monitor
September 20, 2026
Klimadebatte in der EU: Von der Leyen unter Kritik
Die Klimaanlage im Berlaymont-Gebäude bleibt für EU-Eliten aktiv, während Mitarbeiter in der Hitze arbeiten müssen.
Die jüngste Hitzewelle, die Belgien und weite Teile Europas mit Temperaturen von bis zu 40 Grad erfasst hat, sorgt für hitzige Diskussionen innerhalb der Europäischen Kommission. Im Berlaymont-Gebäude, dem Hauptsitz der EU-Kommission in Brüssel, wurde am Freitag die Klimaanlage abgeschaltet – jedoch nur in den unteren sieben Etagen. Die oberen Stockwerke, in denen Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und ihre 26 Kommissare residieren, blieben klimatisiert. Diese Entscheidung hat eine Welle der Empörung unter den rund 3000 Mitarbeitern ausgelöst.
Eine SMS, die am Freitagmittag an die Belegschaft verschickt wurde, informierte über die Maßnahme: „Aufgrund extremer Wetterbedingungen erzwungene Abschaltung des Kühlsystems von Etage 1 bis 7 für den Rest des Tages.“ Während die unteren Etagen der drückenden Hitze ausgesetzt waren, berichteten Mitarbeiter aus den klimatisierten oberen Stockwerken dennoch von Temperaturen um die 25,7 Grad – ein Hinweis darauf, dass selbst die funktionierende Klimaanlage nicht ausreichend war, um die Hitze vollständig zu bekämpfen.
Die Entscheidung, die Klimaanlage selektiv abzuschalten, hat bei vielen Mitarbeitern für Unmut gesorgt. Ein Beamter aus einer der unteren Etagen äußerte gegenüber der Publikation „Politico“: „Es ist wie im Feudalismus.“ Ein anderer sprach von einer „Schande“. Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die ungleiche Behandlung innerhalb des Gebäudes, sondern auch gegen die allgemeine Handhabung der Situation durch die Kommission.
Die Europäische Kommission hatte zu Beginn der Woche Empfehlungen herausgegeben, wie die Mitarbeiter mit der Hitzewelle umgehen sollten. Dazu gehörten Ratschläge wie das Vermeiden von Aufenthalten im Freien während der heißesten Tagesstunden, regelmäßiges Trinken von Wasser und ein früherer Arbeitsbeginn. Doch diese Maßnahmen scheinen die Wut der Mitarbeiter nicht zu besänftigen, insbesondere in Gebäuden wie der Generaldirektion Landwirtschaft (DG AGRI), die komplett ohne Klimaanlage auskommen müssen.
Die Debatte wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen innerhalb der EU-Institutionen und die Frage nach Gleichbehandlung. Während die oberen Etagen des Berlaymont-Gebäudes weiterhin gekühlt werden, bleibt die Mehrheit der Mitarbeiter in den unteren Stockwerken der Hitze ausgesetzt – ein Umstand, der die Kluft zwischen Führung und Belegschaft verdeutlicht und die Diskussion über soziale Gerechtigkeit innerhalb der EU erneut entfacht.
Eine SMS, die am Freitagmittag an die Belegschaft verschickt wurde, informierte über die Maßnahme: „Aufgrund extremer Wetterbedingungen erzwungene Abschaltung des Kühlsystems von Etage 1 bis 7 für den Rest des Tages.“ Während die unteren Etagen der drückenden Hitze ausgesetzt waren, berichteten Mitarbeiter aus den klimatisierten oberen Stockwerken dennoch von Temperaturen um die 25,7 Grad – ein Hinweis darauf, dass selbst die funktionierende Klimaanlage nicht ausreichend war, um die Hitze vollständig zu bekämpfen.
Die Entscheidung, die Klimaanlage selektiv abzuschalten, hat bei vielen Mitarbeitern für Unmut gesorgt. Ein Beamter aus einer der unteren Etagen äußerte gegenüber der Publikation „Politico“: „Es ist wie im Feudalismus.“ Ein anderer sprach von einer „Schande“. Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die ungleiche Behandlung innerhalb des Gebäudes, sondern auch gegen die allgemeine Handhabung der Situation durch die Kommission.
Die Europäische Kommission hatte zu Beginn der Woche Empfehlungen herausgegeben, wie die Mitarbeiter mit der Hitzewelle umgehen sollten. Dazu gehörten Ratschläge wie das Vermeiden von Aufenthalten im Freien während der heißesten Tagesstunden, regelmäßiges Trinken von Wasser und ein früherer Arbeitsbeginn. Doch diese Maßnahmen scheinen die Wut der Mitarbeiter nicht zu besänftigen, insbesondere in Gebäuden wie der Generaldirektion Landwirtschaft (DG AGRI), die komplett ohne Klimaanlage auskommen müssen.
Die Debatte wirft ein Schlaglicht auf die Arbeitsbedingungen innerhalb der EU-Institutionen und die Frage nach Gleichbehandlung. Während die oberen Etagen des Berlaymont-Gebäudes weiterhin gekühlt werden, bleibt die Mehrheit der Mitarbeiter in den unteren Stockwerken der Hitze ausgesetzt – ein Umstand, der die Kluft zwischen Führung und Belegschaft verdeutlicht und die Diskussion über soziale Gerechtigkeit innerhalb der EU erneut entfacht.
Redaktion & Recherche: Investigatives Desk | AboMatrix
