Kinder bei Demo missbraucht – Empörung in Berlin
Kinder bei Demo missbraucht – Empörung in Berlin
Islamistische Demonstration in Berlin sorgt für Entsetzen: Kinder wurden bei 40 Grad Hitze aneinandergebunden und instrumentalisiert.
In Berlin hat eine islamistische Demonstration unter dem Namen „Aschura-Marsch“ für massive Kritik gesorgt. Bei der Veranstaltung, die unter dem Motto der Solidarität mit unterdrückten Menschen weltweit angemeldet war, wurden Kinder bei Temperaturen von über 40 Grad aneinandergebunden und öffentlich zur Schau gestellt. Der Vorfall hat eine Welle der Empörung ausgelöst, sowohl bei politischen Vertretern als auch in der Zivilgesellschaft.
Benjamin Jendro, Sprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, forderte politische Konsequenzen und eine Änderung des Berliner Versammlungsfreiheitsgesetzes. „Wir reden über Minderjährige, mitunter auch unter Zwölfjährige, die letztlich auch eine Terrorverherrlichung gemacht haben und etwas, was wir auf Berlins Straßen nicht wollen“, erklärte Jendro gegenüber WELT TV. Er kritisierte das derzeitige Gesetz als zu liberal und betonte, dass es Extremisten Raum für ihre Propaganda biete.
Die Veranstaltung, die von schiitischen Muslimen organisiert wurde, erinnerte an das Trauerfest Aschura, bei dem der Tod des Imam Hussein, eines Enkels des Propheten Mohammed, begangen wird. Doch die Demonstration geriet in die Kritik, als Bilder von zusammengebundenen Kindern und Ikonen islamistischer Terrororganisationen wie der Hisbollah und des iranischen Religionsführers Ali Chamenei auftauchten. Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA) verurteilte die Veranstaltung scharf und sprach von einer offenen Unterstützung islamistischer Ideologien.
Die Berliner Polizei reagierte schnell: Der Polizeiführer vor Ort untersagte die Darstellung der zusammengebundenen Kinder, woraufhin die Versammlungsleiterin das „Theaterstück“ beendete. Jendro lobte das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte, forderte jedoch weitere Maßnahmen. Er betonte, dass das Jugendamt bereits eingeschaltet sei, um mögliche Kindeswohlgefährdungen oder Misshandlungen zu prüfen. „Wenn Kinder da aneinandergekettet werden, das ist eine Terrorverherrlichung, die da stattfindet“, so Jendro.
Auch Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) äußerte sich kritisch. Sie betonte, dass die Meinungs- und Versammlungsfreiheit zwar geschützt werde, jedoch die Instrumentalisierung von Kindern für politische Zwecke inakzeptabel sei. Der Chefredakteur der „Jüdischen Allgemeinen“, Philipp Peyman Engel, zeigte sich ebenfalls entsetzt und sprach von verstörenden Szenen, die ihn wütend machten. „Das war ein Stück Hamas, das war ein Stück Gaza, ein Stück Westjordanland und Teheran im schlechtesten Sinne, mitten in Berlin“, sagte Engel. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Regulierung von Demonstrationen und dem Schutz von Minderjährigen auf.
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