Deutschland: Schlusslicht bei Zukunfts-Investitionen
Deutschland: Schlusslicht bei Zukunfts-Investitionen
Eine neue Studie zeigt: Deutschland investiert kaum noch in Wachstum und Innovation – mit gefährlichen Folgen.
Eine aktuelle McKinsey-Studie offenbart alarmierende Zahlen: Deutschland investiert nur 0,2 Prozent seiner Wirtschaftsleistung in neue Fabriken, Anlagen und Technologien. Damit liegt das Land weit hinter anderen Industrienationen wie China (23 Prozent), den USA (4 Prozent) und der EU (2 Prozent). Laut der Studie herrscht in Deutschland ein Investitionsboykott, der das Wachstum massiv gefährdet.
Die Gründe sind vielfältig: Hohe Arbeits- und Energiekosten, langsame Genehmigungsverfahren und lange Entwicklungszeiten machen Deutschland zu einem der teuersten Standorte weltweit. Neue Projekte kosten hier bis zu 250 Prozent mehr als in anderen Ländern. Studienautor Dr. Jan Mischke fordert dringend höhere Nettoinvestitionen, mehr Innovationen und eine Beschleunigung der Genehmigungsprozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern.
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