JU-Chef kritisiert Söder und fordert Reformen
Tages Monitor
September 23, 2026
JU-Chef kritisiert Söder und fordert Reformen
Johannes Winkel, Vorsitzender der Jungen Union, teilt indirekt gegen Markus Söder aus und fordert tiefgreifende Reformen.
Johannes Winkel, der Vorsitzende der Jungen Union (JU), hat in einem Interview mit dem Magazin „Stern“ die geplante Rentenreform der Bundesregierung als „Gamechanger“ bezeichnet und dabei eine indirekte Kritik an CSU-Chef Markus Söder geäußert. Winkel lobte die Vorschläge der Rentenkommission, die unter anderem die Abschaffung der „Rente mit 63“, die Einführung einer verpflichtenden Kapitalrente und die Abschaffung von Minijobs vorsehen. „Die Beiträge steigen zwar vorerst, aber dafür haben wir mit dem Einstieg in eine Kapitaldeckung eine echte Revolution geschafft“, erklärte Winkel.
Die Rentenkommission hatte insgesamt 33 Vorschläge unterbreitet, die von Kanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas unterstützt werden. Beide kündigten eine hundertprozentige Umsetzung der Reformen an. Markus Söder hingegen äußerte sich kritisch zur Abschaffung der Minijobs und warnte vor möglichen negativen Folgen. „Reformen müssen mit sehr viel Sorgfalt gemacht werden, damit man nicht Schaden anrichtet, den man später korrigieren muss“, so Söder.
Winkel reagierte darauf mit einer indirekten Spitze, ohne Söders Namen direkt zu nennen. „Die Kommission hat gezeigt, dass man zu einem großen Wurf kommen kann, wenn man unideologisch und an der Sache orientiert arbeitet. Das wünsche ich mir öfter auch von Politikern, die schon sehr lange dabei sind“, sagte Winkel. Er forderte alle politischen Akteure auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Rentenreform nicht zu blockieren, die Deutschland seit Jahrzehnten dringend benötigt.
Besonders bemerkenswert war Winkels Kommentar zu Söders Äußerem, nachdem dieser kürzlich seinen Bart aufgrund eines Rasier-Missgeschicks entfernen musste. „Nach vorn gerichtete Politik muss sich also nicht nur den Bart abrasieren, sondern auch mal alte Zöpfe abschneiden“, erklärte Winkel mit einem augenzwinkernden Seitenhieb. Der JU-Chef bekräftigte zudem seine Unterstützung für die Abschaffung der Minijobs, die er als „vorprogrammierte Altersarmut“ bezeichnete.
Neben der Rentenreform sprach Winkel auch über die Notwendigkeit einer umfassenden Steuerreform. Er kritisierte halbherzige Maßnahmen und forderte ein Reformvolumen von über 20 Milliarden Euro. „Die Zeit der Formelkompromisse ist vorbei“, betonte er. Winkel sprach sich zudem für die Streichung von Subventionen aus, um gleiche Ausgangsvoraussetzungen für alle Branchen zu schaffen. „Wir sollten keine Branche bevorzugen, sondern faire Bedingungen für alle schaffen“, so der JU-Chef abschließend.
Die Rentenkommission hatte insgesamt 33 Vorschläge unterbreitet, die von Kanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas unterstützt werden. Beide kündigten eine hundertprozentige Umsetzung der Reformen an. Markus Söder hingegen äußerte sich kritisch zur Abschaffung der Minijobs und warnte vor möglichen negativen Folgen. „Reformen müssen mit sehr viel Sorgfalt gemacht werden, damit man nicht Schaden anrichtet, den man später korrigieren muss“, so Söder.
Winkel reagierte darauf mit einer indirekten Spitze, ohne Söders Namen direkt zu nennen. „Die Kommission hat gezeigt, dass man zu einem großen Wurf kommen kann, wenn man unideologisch und an der Sache orientiert arbeitet. Das wünsche ich mir öfter auch von Politikern, die schon sehr lange dabei sind“, sagte Winkel. Er forderte alle politischen Akteure auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Rentenreform nicht zu blockieren, die Deutschland seit Jahrzehnten dringend benötigt.
Besonders bemerkenswert war Winkels Kommentar zu Söders Äußerem, nachdem dieser kürzlich seinen Bart aufgrund eines Rasier-Missgeschicks entfernen musste. „Nach vorn gerichtete Politik muss sich also nicht nur den Bart abrasieren, sondern auch mal alte Zöpfe abschneiden“, erklärte Winkel mit einem augenzwinkernden Seitenhieb. Der JU-Chef bekräftigte zudem seine Unterstützung für die Abschaffung der Minijobs, die er als „vorprogrammierte Altersarmut“ bezeichnete.
Neben der Rentenreform sprach Winkel auch über die Notwendigkeit einer umfassenden Steuerreform. Er kritisierte halbherzige Maßnahmen und forderte ein Reformvolumen von über 20 Milliarden Euro. „Die Zeit der Formelkompromisse ist vorbei“, betonte er. Winkel sprach sich zudem für die Streichung von Subventionen aus, um gleiche Ausgangsvoraussetzungen für alle Branchen zu schaffen. „Wir sollten keine Branche bevorzugen, sondern faire Bedingungen für alle schaffen“, so der JU-Chef abschließend.
Redaktion & Recherche: Investigatives Desk | AboMatrix
