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    Tages Monitor September 13, 2026

    AfD erreicht Rekordwert in Thüringen-Umfrage

    Die AfD erzielt mit 40 Prozent ihren bisher höchsten Wert in Thüringen und baut ihren Vorsprung aus.

    Die Alternative für Deutschland (AfD) hat in Thüringen laut einer aktuellen Insa-Umfrage einen neuen Rekordwert erreicht. Mit 40 Prozent liegt die Partei deutlich vor ihren politischen Mitbewerbern und verzeichnet den höchsten jemals für sie gemessenen Wert im Freistaat. Die Umfrage, die im Auftrag der Funke Medien Thüringen durchgeführt wurde, zeigt zudem, dass die AfD im Vergleich zu April um einen Prozentpunkt zugelegt hat.

    Die Regierungskoalition aus CDU, BSW und SPD unter Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) kommt laut der Umfrage zusammen auf lediglich 35 Prozent. Während BSW und SPD mit sieben beziehungsweise sechs Prozent ihre Werte halten konnten, verlor die CDU zwei Prozentpunkte und liegt nun bei 22 Prozent. Die Linke konnte sich hingegen um zwei Punkte auf 16 Prozent verbessern. Grüne und FDP bleiben weiterhin unter der Fünf-Prozent-Hürde, mit vier beziehungsweise drei Prozent.

    Um eine Mehrheit gegen die AfD zu erreichen, wäre laut Insa-Chef Hermann Binkert ein Bündnis aus mindestens vier Parteien notwendig. Dies unterstreicht die zunehmende Fragmentierung der politischen Landschaft in Thüringen. Die Thüringer AfD, die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird, profitiert offenbar von einer wachsenden Zustimmung in der Bevölkerung.

    Die Umfrage wurde zwischen dem 23. und 30. Juni unter 1.000 Thüringern durchgeführt. Die maximale statistische Fehlertoleranz liegt bei plus/minus 3,1 Prozentpunkten. Die sogenannte Sonntagsfrage, die die Grundlage der Erhebung bildet, fragte die Teilnehmer, welche Partei sie wählen würden, wenn am kommenden Sonntag Landtagswahl wäre. Die nächste reguläre Landtagswahl in Thüringen ist jedoch erst für das Jahr 2029 angesetzt.

    Grundsätzlich sind Umfragen Momentaufnahmen und keine Prognosen für den tatsächlichen Wahlausgang. Dennoch werfen die Ergebnisse ein Schlaglicht auf die politische Stimmung im Freistaat und die Herausforderungen für die etablierten Parteien. Die AfD scheint ihre Position als stärkste Kraft weiter zu festigen, während die Regierungskoalition und andere Parteien mit stagnierenden oder rückläufigen Werten kämpfen.


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