Japan erhöht Visumkosten drastisch: Eintrittspreise verfünffacht
Japan erhöht Visumkosten drastisch: Eintrittspreise verfünffacht
Japan reagiert auf Übertourismus mit einer deutlichen Erhöhung der Visumgebühren für ausländische Besucher.
Die japanische Regierung hat die Visumgebühren für ausländische Touristen zum ersten Mal seit 48 Jahren drastisch erhöht. Die Kosten für ein einmaliges Einreisevisum stiegen von 3000 Yen auf 15.000 Yen (etwa 80 Euro), während längerfristige Visa nun 30.000 Yen (rund 160 Euro) kosten, statt wie bisher 6000 Yen. Diese Maßnahme soll den Übertourismus eindämmen und die Infrastruktur in stark frequentierten Touristengebieten verbessern.
Die Entscheidung folgt auf zunehmende Beschwerden von Einheimischen über das Verhalten ausländischer Touristen, die oft gegen kulturelle Normen verstoßen. Besonders betroffen sind beliebte Reiseziele wie Tokio, Kyoto und der Berg Fuji, die regelmäßig überfüllt sind. Zusätzlich wurde die sogenannte Ausreisesteuer, die auf Flugtickets erhoben wird, von 1000 auf 3000 Yen (etwa 16 Euro) erhöht. Deutsche Touristen, die in der Regel visumfrei einreisen können, sind von der Änderung nicht betroffen.
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