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  • Online-Shopping: Neue Zollgebühren auf günstige Pakete aus Nicht-EU-Ländern

    Tages Monitor September 5, 2026

    Online-Shopping: Neue Zollgebühren auf günstige Pakete aus Nicht-EU-Ländern

    Ab heute fallen Zollgebühren auf alle Lieferungen aus Nicht-EU-Ländern an – auch auf günstige Produkte unter 150 Euro.

    Die EU hat ihre Zollregelungen geändert: Ab sofort müssen Verbraucher:innen für Waren aus Nicht-EU-Ländern Zollgebühren zahlen, auch wenn der Warenwert unter 150 Euro liegt. Pro Warengruppe werden pauschal 3 Euro berechnet. Das bedeutet, dass beispielsweise für ein Paket mit drei T-Shirts und einem Kinderspielzeug insgesamt 6 Euro Zollgebühren anfallen können.

    Experten gehen davon aus, dass die zusätzlichen Kosten größtenteils an die Verbraucher:innen weitergegeben werden. Besonders bei günstigen Produkten könnten die neuen Gebühren ins Gewicht fallen. Die Verbraucherzentrale Berlin rät, vor einer Bestellung die Geschäftsbedingungen des Verkäufers zu prüfen, um zu klären, ob die Zollabgaben bereits im Verkaufspreis enthalten sind. Zudem sollten Käufer:innen darauf achten, woher die Ware verschickt wird, da lange Lieferzeiten ein Hinweis auf eine Lieferung aus einem Drittstaat sein können.


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