Kanzler Merz ruft zu Optimismus und wirtschaftlicher Erneuerung auf
Kanzler Merz ruft zu Optimismus und wirtschaftlicher Erneuerung auf
Nach der schwarz-roten Kabinettsklausur forderte Bundeskanzler Friedrich Merz einen neuen, zuversichtlichen Geist in Deutschland und hob erste Anzeichen einer wirtschaftlichen Erholung hervor.
Bundeskanzler Friedrich Merz betonte nach der zweitägigen Kabinettsklausur auf Schloss Neuhardenberg die Notwendigkeit eines Neuanfangs für Deutschland. In einer Pressekonferenz rief der CDU-Politiker dazu auf, den in der Gesellschaft verbreiteten ‚Missmut abzulegen‘ und mit neuer Zuversicht in die Zukunft zu blicken. Merz betonte, dass man während der Klausur eine gemeinsame Vision für ein optimistisches und innovatives Deutschland entwickelt habe.
Wirtschaftlich gebe es laut Merz Anlass zur Hoffnung. Trotz der Herausforderungen durch geopolitische Konflikte wie dem Krieg im Nahen Osten und in der Ukraine sowie globalen Handelsstreitigkeiten sehe er positive Entwicklungen. Nach drei Jahren wirtschaftlicher Rezession verzeichne Deutschland im dritten Quartal wieder Wachstumszahlen. Auch der jüngste Anstieg des Geschäftsklimaindex und die gesteigerten Neugründungszahlen zeigten, dass die Wirtschaft langsam wieder an Fahrt gewinne. ‚Jetzt gilt es, diesen Kurs zu stabilisieren und auf Innovation, Arbeitsplätze und Wachstum zu setzen‘, so der Kanzler.
Vizekanzler Lars Klingbeil schloss sich der optimistischen Botschaft an und unterstrich die Bedeutung von Zukunftstechnologien. Ziel der Bundesregierung sei es, Deutschland sowohl wirtschaftlich als auch technologisch an die internationale Spitze zurückzubringen. Dazu sei jedoch Geschlossenheit innerhalb der Koalition unabdingbar. Nur mit vereinten Kräften könne es gelingen, Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen und die Abhängigkeit von externen Akteuren zu verringern.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
