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    Tages Monitor August 19, 2026

    Jeder Vierte in Deutschland schläft zu wenig – Männer besonders betroffen

    Eine neue Untersuchung zeigt, dass fast ein Viertel der Erwachsenen in Deutschland unter Schlafmangel leidet. Besonders Männer und Menschen mittleren Alters sind betroffen, was gesundheitliche Risiken birgt.

    Rund 40 Prozent der Erwachsenen in Deutschland schlafen an Werktagen weniger als die empfohlenen sieben Stunden pro Nacht. Dies betrifft Männer häufiger als Frauen, wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Besonders hoch ist der Anteil bei Männern im Alter von 45 bis 64 Jahren, von denen mehr als die Hälfte angibt, unter Schlafmangel zu leiden.

    Am Wochenende verbessert sich die Schlafdauer vieler Menschen leicht, dennoch schlafen auch dann etwa 23 Prozent der Erwachsenen zu wenig. Männer sind dabei mit 26 Prozent stärker betroffen als Frauen, von denen 20 Prozent angeben, weniger als sieben Stunden zu schlafen. Die Daten basieren auf einer repräsentativen Befragung von über 8.000 Erwachsenen in Deutschland.

    Experten warnen vor den gesundheitlichen Folgen von chronischem Schlafmangel. Zu wenig Schlaf kann das Risiko für Bluthochdruck, Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Auch die psychische Gesundheit kann leiden, etwa durch ein erhöhtes Risiko für Depressionen und Angstzustände. Um den Schlaf zu verbessern, empfehlen Fachleute, auf eine ruhige und angenehme Schlafumgebung zu achten und störende Faktoren wie Lärm, Licht oder ungünstige Arbeitszeiten zu minimieren.


    Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix

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