Italien bietet Mychajlo Fedorow Beraterposition im Verteidigungsministerium an
Italien bietet Mychajlo Fedorow Beraterposition im Verteidigungsministerium an
Nach seiner Entlassung als ukrainischer Verteidigungsminister hat Mychajlo Fedorow ein Angebot aus Italien erhalten, um als Berater im Verteidigungsministerium zu arbeiten. Der italienische Minister Guido Crosetto sieht in Fedorow eine wertvolle Ressource für die Verteidigungspolitik des Landes.
Mychajlo Fedorow, der kürzlich als Verteidigungsminister der Ukraine abberufen wurde, erhielt am Tag nach seiner Entlassung einen Anruf von Guido Crosetto, dem italienischen Verteidigungsminister. Crosetto bot Fedorow eine Beraterposition an und zeigte sich beeindruckt von dessen Erfahrungen und Innovationskraft im militärischen Bereich.
In einem Interview äußerte Crosetto, dass Fedorow eine Schlüsselrolle bei der Transformation der ukrainischen Verteidigungsstrategie gespielt habe, die es der Ukraine ermöglicht habe, nicht nur Widerstand zu leisten, sondern auch die Initiative im Konflikt zu ergreifen. Er betonte, dass Italien, Deutschland und Frankreich vor ähnlichen Herausforderungen in der Verteidigungspolitik stehen wie die Ukraine.
Zusätzlich kündigte Crosetto an, dass Italien weitere Waffenlieferungen an die Ukraine planen werde, wobei der Bedarf an hochkomplexen Waffensystemen, insbesondere modernen Luftverteidigungssystemen, gestiegen sei. Er kritisierte die heimische Opposition, die Russland und China als Bedrohung nicht ernst nehme, und stellte die Dringlichkeit der militärischen Unterstützung für die Ukraine in den Vordergrund.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
