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  • Kulturstaatsminister Weimer warnt vor DDR-Verklärung durch politische Parteien

    Tages Monitor August 13, 2026

    Kulturstaatsminister Weimer warnt vor DDR-Verklärung durch politische Parteien

    Anlässlich des 65. Jahrestages des Mauerbaus äußert Wolfram Weimer Bedenken über die Verharmlosung der DDR durch die AfD und die Linke. Er fordert eine stärkere Auseinandersetzung mit der Geschichte der SED-Diktatur.

    Wolfram Weimer, parteiloser Kulturstaatsminister, hat anlässlich des 65. Jahrestages des Baus der Berliner Mauer vor einer Verharmlosung der DDR-Diktatur gewarnt. Er kritisierte insbesondere die AfD und die Linkspartei, die in Ostdeutschland positive Darstellungen der DDR propagieren würden. Weimer verwies auf eine AfD-Veranstaltung in Dessau, bei der die DDR-Nationalhymne gesungen wurde, und bezeichnete dies als besorgniserregenden Trend.

    Weimer äußerte große Sorgen um die Erinnerungskultur in den Bundesländern, in denen im September Wahlen stattfinden. Er warnte, dass ein Rechtsruck in Sachsen-Anhalt und ein Linksruck in Berlin die Erinnerungspolitik erheblich beeinflussen könnten. In Sachsen-Anhalt könnte die AfD eine absolute Mehrheit erreichen, während die Linke in Berlin in Umfragen führend ist.

    Um der Verharmlosung der DDR entgegenzuwirken, regt Weimer an, Straßen und Plätze nach Widerstandskämpfern der DDR zu benennen. Dies solle eine aktive Form der Erinnerungsarbeit darstellen. Auch die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, kritisierte die nostalgische Verklärung der DDR und betonte, dass die Erinnerung an die Verfolgten und die Diktatur nicht in Vergessenheit geraten dürfe.


    Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix

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