Bundesregierung plant Frühstartrente für Kinder zur Altersvorsorge
Bundesregierung plant Frühstartrente für Kinder zur Altersvorsorge
Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf zur Einführung der Frühstartrente beschlossen, der Kindern von sechs bis 18 Jahren monatlich zehn Euro für ihre Altersvorsorge zusichert. Ziel ist es, frühzeitig ein Bewusstsein für das Sparen und die private Altersvorsorge zu schaffen.
Das Bundeskabinett hat unter der Leitung von Finanzminister Lars Klingbeil die Frühstartrente auf den Weg gebracht. Diese Initiative sieht vor, dass Kinder ab dem sechsten Lebensjahr bis zu ihrem 18. Geburtstag monatlich zehn Euro vom Staat erhalten, die in ein Depot fließen. Die Gelder sollen langfristig am Kapitalmarkt angelegt werden, um eine solide finanzielle Basis für die Altersvorsorge zu schaffen.
Sollte das Gesetz im Bundestag verabschiedet werden, könnte die Frühstartrente bereits zum 1. Januar 2027 in Kraft treten. Die Förderung beginnt mit Kindern des Jahrgangs 2020, wobei die staatlichen Beiträge rückwirkend ab Januar 2026 gezahlt werden. Für ältere Jahrgänge ist keine staatliche Unterstützung vorgesehen, was die Chancengleichheit in der Altersvorsorge thematisiert.
Eltern haben die Möglichkeit, zusätzlich bis zu 6.840 Euro pro Jahr in das Depot ihrer Kinder einzuzahlen. Sollte kein individuelles Depot eingerichtet werden, verwaltet die Bundesbank die staatlichen Beiträge in einem Sondervermögen. Die angesparten Gelder können frühestens ab dem 65. Lebensjahr ausgezahlt werden, wobei die tatsächliche Höhe des angesparten Kapitals von der Entwicklung der Geldanlage abhängt.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
