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    Tages Monitor August 11, 2026

    Verbraucherschützer klagen gegen Meta: Datenmissbrauch im Fokus

    Ein österreichischer Verbraucherschutzverein hat eine Sammelklage gegen den Tech-Konzern Meta eingereicht, der beschuldigt wird, unrechtmäßig Daten von Nutzern über verschiedene Plattformen hinweg zu sammeln. Rund 400.000 deutsche Internetnutzer unterstützen die Klage.

    Die Klage richtet sich gegen die Praktiken von Meta, dem Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, der verdächtigt wird, das Surfverhalten von Nutzern auch auf externen Webseiten zu verfolgen. Dies betrifft schätzungsweise 50 Millionen Nutzer in Deutschland, die sich gegen die unautorisierte Datensammlung wehren.

    Der Verbraucherschutzverein hat den Prozessfinanzierer Padronus engagiert, um die Klage ohne Kostenrisiko für die Kläger voranzutreiben. Richard Eibl, Geschäftsführer von Padronus, erläutert, dass die Vorwürfe gründlich geprüft wurden und dass Meta möglicherweise gegen geltendes Recht verstößt. Die Nutzer bemerken oft erst durch gezielte Werbung auf Social-Media-Plattformen, dass ihre Daten im Hintergrund gesammelt werden.

    Die Klage wird derzeit vor dem Oberlandesgericht in Hamburg verhandelt. Eibl demonstrierte, wie Daten gesammelt werden, indem er ein Produkt suchte und sofort daraufhin Werbung für dasselbe Produkt auf seinem Social-Media-Feed erhielt. Viele Verbraucher sind besorgt über diese Praktiken, da sie nie ausdrücklich ihre Zustimmung zur Datennutzung gegeben haben.


    Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix

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