Kolumbien im Ausnahmezustand nach verheerendem Erdbeben
Kolumbien im Ausnahmezustand nach verheerendem Erdbeben
Nach einem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien sind über 100 Menschen ums Leben gekommen, und mehr als 2.000 werden vermisst. Präsident Abelardo de la Espriella hat den Notstand ausgerufen, während Rettungskräfte unermüdlich nach Überlebenden suchen.
Das Erdbeben ereignete sich am Montagmorgen in der Nähe von San José del Palmar und hatte eine Tiefe von etwa 103 Kilometern. Die Auswirkungen sind verheerend: Mindestens 111 Menschen sind tot, und die Zahl der Verletzten wird auf über 550 geschätzt. Die betroffenen Städte, insbesondere Cali und Pereira, sind stark betroffen, und die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren.
Präsident de la Espriella betonte die Dringlichkeit der Rettungsmaßnahmen und mobilisierte alle verfügbaren Ressourcen. In mehreren Städten wurden über 1.500 Wohnhäuser schwer beschädigt, und zahlreiche Schulen sowie Krankenhäuser sind ebenfalls betroffen. Sechs Flughäfen sind aufgrund von Infrastrukturschäden vorübergehend geschlossen.
Die Situation bleibt angespannt, da Nachbeben die Region weiterhin erschüttern. In Cali wurden Dutzende von Gebäuden evakuiert, und die Behörden setzen Drohnen ein, um das Ausmaß der Zerstörung zu erfassen. Die Bevölkerung wird aufgefordert, Vorsicht walten zu lassen, während die Rettungskräfte alles daran setzen, die Vermissten zu finden.
Redaktion und Aufbereitung: AboMatrix
