Herausforderungen beim Waldumbau durch Klimawandel
Herausforderungen beim Waldumbau durch Klimawandel
Die Erderwärmung stellt die Holzindustrie vor neue Herausforderungen, da traditionelle Baumarten wie die Fichte zunehmend unter Druck geraten. Der Waldumbau hin zu klimastabilen Mischwäldern wird notwendig, um die Funktion als CO2-Speicher und Rohstofflieferant zu sichern.
Die Fichte, ein zentraler Rohstoff für die Holzindustrie, leidet unter den Folgen von Hitze, Trockenheit und Schädlingen. Unternehmen wie Elka Holzwerke im Hunsrück reagieren darauf, indem sie neben Fichten auch andere Baumarten wie Douglasien und Kiefern einkaufen und innovative Holzwerkstoffplatten entwickeln, um die Holzproduktion zukunftsfähig zu gestalten.
Die Umstellung auf Mischwälder, die auch Laubbäume wie Buchen umfassen, wird von Fachleuten als notwendig erachtet. Diese Diversifizierung soll das Risiko verringern, dass der gesamte Wald durch das Ausfallen einer Baumart gefährdet wird. Die aktuellen Daten des Thünen-Instituts bestätigen, dass der Bestand an Nadelbäumen, insbesondere der Fichte, abnehmen wird, während Laubbäume zunehmen.
Die Nutzung von regionalem Holz wird als klimaschonend angesehen, da der Kohlenstoff, der zuvor im lebenden Baum gespeichert war, im verarbeiteten Holz bleibt. Um die Wälder als Rohstofflieferanten zu erhalten, müssen sie sich an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen, was die Landesforstämter durch den Umbau zu Mischwäldern unterstützen.
Quelle: tagesschau.de
