Änderung der Fertilitätsprognose des COR beeinflusst Rentenprognosen erheblich
Änderung der Fertilitätsprognose des COR beeinflusst Rentenprognosen erheblich
Der Conseil d’orientation des retraites (COR) hat seine Fertilitätsannahme von 1,8 auf 1,45 Kinder pro Frau gesenkt, was weitreichende Folgen für die Rentenprognosen hat.
Im Bericht vom 11. Juni 2026 hat der COR die zentrale Fertilitätsannahme drastisch gesenkt, was zu einer Verdopplung des projected deficits auf 2,4% des BIP bis 2070 führt. Der Rückgang der Fertilität, der nun dem Niveau von Ländern wie Italien und Spanien entspricht, wird die Anzahl der zukünftigen Beitragszahler erheblich verringern. Der aktive-Rentner-Ratio wird bis 2070 auf 1,62 sinken, während die Rentenausgaben bis dahin auf 15,3% des BIP ansteigen könnten. Trotz dieser alarmierenden Prognosen hat die französische Regierung die Rentenreform bis 2028 ausgesetzt, was zu einem zusätzlichen Defizit von bis zu 20 Milliarden Euro bis 2035 führen könnte. Die demografischen Veränderungen stellen eine nachhaltige Herausforderung für das Rentensystem dar.
Quelle: journaldunet.com
