Dobrindt fordert Reform des Jugendstrafrechts nach Anschlag in Berlin
Dobrindt fordert Reform des Jugendstrafrechts nach Anschlag in Berlin
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat nach dem Anschlag am Christopher Street Day in Berlin eine Verschärfung des Umgangs mit extremistischen Gefährdern gefordert.
Dobrindt kritisierte die Anwendung des Jugendstrafrechts auf erwachsene Gefährder als inakzeptabel. Der 21-jährige mutmaßliche Attentäter Abdul B. war zuvor zu einer Jugendstrafe verurteilt worden, was zu einer Berufung der Generalstaatsanwaltschaft führte. Zudem sprach sich Dobrindt für den Einsatz elektronischer Fußfesseln und einheitliche Präventivhaftregeln aus, um Gefährder effektiver zu kontrollieren. Ähnliche Forderungen wurden auch von der Unionsfraktion im Bundestag erhoben.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: tagesspiegel.de
