Vater des mutmaßlichen Attentäters: „Er wurde einer Gehirnwäsche unterzogen“
Vater des mutmaßlichen Attentäters: „Er wurde einer Gehirnwäsche unterzogen“
Tawfik B., der Vater des mutmaßlichen Attentäters Abdul B., äußert sich über die radikalisierenden Einflüsse auf seinen Sohn und kritisiert den Umgang der Justiz mit ihm.
In einem Interview mit dem Spiegel beschreibt Tawfik B. seinen Sohn als großzügig und liebevoll, weist jedoch darauf hin, dass er von extremistischen Ansichten beeinflusst wurde. Abdul B. war zuvor wegen mehrerer Straftaten bekannt und wurde trotz seiner Gefährlichkeit nach Jugendstrafrecht verurteilt. Bundesinnenminister Dobrindt und Berlins Regierender Bürgermeister Wegner äußerten sich verwundert über die Entscheidung, eine Bewährungsstrafe auszusprechen. Nach dem Anschlag am Christopher Street Day wird die Berliner Polizei aktiv, um Betreuungsangebote für Betroffene bereitzustellen.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: sueddeutsche.de
