Friedman fordert Kampf gegen Antisemitismus bei Wagner-Festspielen
Friedman fordert Kampf gegen Antisemitismus bei Wagner-Festspielen
Der Publizist Henryk M. Broder hat während einer Gedenkveranstaltung in Bayreuth zu einem verstärkten Kampf gegen den Antisemitismus aufgerufen.
In seiner Rede betonte Friedman, dass bisher zu wenig gegen die antisemitischen Äußerungen Richard Wagners unternommen worden sei. Er bezeichnete den Grünen Hügel als „Nazigeschichte“ und Wagner als „furchtbaren Antisemiten“. Nach dem Zweiten Weltkrieg sei es wichtig gewesen, das dunkle Kapitel der Geschichte zu schließen, nicht jedoch, es zu ignorieren. Katharina Wagner, die Chefin der Festspiele, wurde für ihre Bemühungen um eine positive Veränderung der Erinnerungskultur in Bayreuth gelobt. Diese Äußerungen wurden am 27. Juli 2026 im Programm Deutschlandfunk ausgestrahlt.
Aus journalistischer Sorgfaltspflicht wurde dieser Bericht zusammengefasst von: deutschlandfunk.de
